Currently reading

Hier wollte ich euch einmal einen kleinen Einblick in meinen Lesestatus geben. 🙂

Zur Zeit lese ich drei Bücher Parallel, wobei ich gestehen muss, dass ich eines ziemlich stiefmütterlich behandle.

Bei der ersten Geschichte, in die ich liebend gerne abtauche, handelt es sich um die Spur der Bücher von Kai Meyer. Es ist ein „magischer Detektivroman im viktorianischen London“ und konnte mich vollkommen in seinen Bann ziehen. Seit dieses Buch bei mir einziehen durfte, kann ich es kaum aus der Hand legen und würde am liebsten pausenlos weiterlesen. Bereits zu Beginn meiner Lesereise habe ich einen kleinen Beitrag hierzu auf Federzeiten veröffentlicht. Schon da war ich von der Charaktergestaltung begeistert und die Handlung begann sofort spannend. Aber nun, da ich ca. 73% des Buches hinter mir habe, kann ich all diese Eindrücke nur noch einmal bestätigen. Ich liebe es, dass Kai Meyer keine Protagonisten erschafft, die einfach nur schwarz oder weiß sind. Er zeichnet jedes Mal Charaktere, die sowohl ihre guten, als auch schlechten Seiten haben. Und trotz allem kann man Sympathie für sie empfinden und mit ihnen mitfühlen.

Die Handlung ist eine gute Mischung aus ruhigen und actionreichen Szenen und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Gleichzeitig weiß ich allerdings, dass ich traurig sein werde, sobald ich diesen Roman beendet habe, da ich bis zum Herbst auf den nächsten Teil warten muss.

 

Das zweite Buch habe ich bereits im Dezember begonnen und aus dem letzten Jahr mitgenommen. Eigentlich mache ich so etwas nicht gerne, doch als ich Schlaflos – Insomnia von Stephen King zu lesen begann, war mir bereits klar, dass ich diesen dicken Schinken nicht mehr 2017 beendet haben würde. So viel lese ich dann doch nicht x).

Aber auch hier freue ich mich jedes Mal, wenn ich weiterlesen kann und manchmal kann ich mich schwierig entscheiden, ob ich zu Kai Meyer oder Stephen King greifen soll. Die vielen Personen, die bei Stephen King vorkommen, können der guten Handlung jedoch nichts anhaben. Und auch, wenn es seine Zeit gedauert hat, bis ich mit all den Handelnden zurecht kam, ist die Handlung umso fesselnder. Auch Schlaflos habe ich bereits einen Beitrag gewidmet, schaut gerne mal vorbei.

 

Das dritte Buch, was unter der Faszination der anderen beiden zu leiden hat, ist Das stumme Kind von Michael Thode. Dabei handelt es sich um einen Thriller, der mir durch bloßen Zufall in die Hände gefallen ist. Ich hatte vorher noch nichts darüber gehört, der Klappentext konnte mich jedoch überzeugen und auch die Bewertungen, die ich mir danach anschaute, lassen auf eine packende Story schließen.

Doch hier bin ich mir noch nicht sicher, ob mir der Schreibstil zusagt. Auf den ersten Seiten werden lauter Fragen aufgeworfen, die noch nicht beantwortet wurden. An sich ist das auch vollkommen richtig, um eine gewisse Spannung zu wecken. Wenn aber zwischen all den Fragen plötzlich ein Zeitsprung von dreizehn Jahren liegt, irritiert mich das erst einmal.

Ich habe mir nun erst einmal vorgenommen Das stumme Kind beiseite zu legen, bis ich die anderen beiden Bücher beendet habe. Denn ich habe das Gefühl, der Thriller ist nichts, was man „mal eben so nebenbei“ liest. Von daher möchte ich ihm die nötige Zeit einräumen, damit mir am Ende keine spannende Geschichte durch die Lappen geht :).

Lasst mir doch gerne einen Kommentar da, falls ihr eines oder mehrere der Bücher bereits kennt. Oder teilt mir einfach nur mit, welches Buch ihr gerade lest und wie ihr es so findet.

Ich wünsche euch allen, wie immer, eine federleichte Zeit ❤

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