Allen Eskens – Das Leben, das wir begraben

Ein paar Fakten
* Autor: Allen Eskens
* Titel: Das Leben, das wir begraben
* Genre: Thriller
* Format: Hörbuch
* Erscheinung: 2018
* Sprecher: Oliver Erwin Schönfeld
* Hörbuchdauer: 10 Std. 16 Min.
* Inhalt: »Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte – wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde – hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?«

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.
Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Ein meisterhafter Thriller, der in den USA fast alle Literaturpreise des Genres gewann. Allen Eskens ist einer der besten Psychothriller-Autoren.
* Quelle: https://www.festa-verlag.de/das-leben-das-wir-begraben.html

Meine Meinung
Der Klappentext dieses Buches klang genau nach meinem Geschmack und deswegen habe ich auch nicht lang gezögert und mir das Hörbuch zugelegt. Die Bewertungen, die ich gesehen haben, waren durchweg positiv, was dazu führte, dass ich mir etwas Spannendes mit genügend Tiefgang erhofft habe.
Und ich habe nicht lange gebraucht, um die 10 Stunden zu hören. Denn zum Einen finde ich, dass der Sprecher (den ich bis dahin nicht kannte) einen richtig guten Job gemacht hat. Und zum Anderen war die Geschichte wirklich packend.
Joe Talbert hat wirklich kein leichtes Leben. Er kämpft sehr für seine Ausbildung am College und deren Finanzierung und kann von seinem Familienhaus keine Unterstützung erwarten. Allein das macht ihn schon zu einem unheimlich starken Charakter. Auch, weil er sich sehr um seinen authistischen Bruder sorgt. Ich bin ihm als Zuhörer sehr gerne durch sein Leben gefolgt und mochte die Charaktere, die er kennengelernt hat, da sie fassbar gestaltet wurden. Jeder einzelne hat einen Hintergrund, der in unterschiedlichen Formen wichtig für die Haupthandlung und sehr gut eingebunden ist. Wirklich gut gemacht.
Ebenso ist es mit der Haupthandlung selbst. Bis zum Schluss wusste ich als Zuhörer nicht, was dem armen Mädchen vor so vielen Jahren wirklich zugestoßen ist. Immer, wenn ich dachte, ich wüsste, was passiert ist, kam eine andere Wendung der Geschichte, die all meine Überlegungen wieder über den Haufen warf. Somit wurde es wirklich nicht langweilig.
Ich kann Das Leben, das wir begraben jedem empfehlen, der sich einen verstrickten Thriller zu Gemüte führen möchte und es mag, wenn die Charaktere nicht platt bleiben. Die Hintergründe der Personen können es definitiv mit Joes Ermittlungen zum Mordfall aufnehmen.

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