Gedankenströme #1

Aktuelle Bücher

Mein Blog steckt noch in den Kinderschuhen, weshalb ich viel auf die Statistiken achte, um herauszufinden, was er zum Wachsen so braucht. Meine Leserzahlen sind noch überschaubar, dafür aber stetig, was mich schon riesig freut.
Aber auffallend war, dass die Besucherzahlen meiner Seite unglaublich in die Höhe schossen, an dem Tag, als ich die Rezension zu Sebastian Fitzeks neuem Thriller veröffentlichte. Und da kamen mir die ersten Gedanken zum Thema Aktualität im Internet.
Es ist nur logisch, dass man mit der Zeit gehen muss, wenn man nicht gerade absichtlich eine Nische mit seinem Blog besetzen will. Dann ist, denke ich, jedem bewusst, dass man ein bestimmtes Publikum anspricht.
Meine Seite würde ich allerdings eindeutig nicht als Nischenseite bezeichnen. Natürlich bin ich auf Leute angewiesen die, genau wie ich, süchtig nach Büchern sind. Oder, wenn es noch nicht in Sucht ausgeartet ist, zumindest immer neues Lesefutter suchen, um für ein paar Stunden in eine andere Welt abzutauchen.

Aber doch handelt es sich bei einem Buchblogger mittlerweile eher um eine Mainstream – Spezies. Ich zum Beispiel habe das sogenannte Booktube vor zirka einem Jahr in besonderem Ausmaß für mich entdeckt. Und das Universum wächst unaufhörlich.
Dass ich jedoch schon vor mehreren Jahren „Booktube“ entdeckt habe, als es noch nicht „Booktube“ hieß, war mir gar nicht bewusst. Da es sich zu dieser Zeit eben noch um solch eine Nische handelte, dass sie noch keinen eigenen Namen trug.
Durch das Bekanntwerden ist also die „Konkurrenz“ gewachsen.

Folgt daraus zwangsläufig der Druck, immer auf dem Laufenden zu sein? Stets zu wissen, welche Neuerscheinungen auf den Markt kommen und das neuste Buch immer gleich als erstes zu lesen? Das sind Fragen, die ich mir zwischendurch mal stelle.
Denn natürlich verfolge ich mit diesem Blog das Ziel, Menschen über meine Meinung zu informieren. Meist stelle ich mir vor, dass eine Tante vielleicht gerade ein Geschenk für die Nichte oder den Neffen sucht, bei Jugendbüchern aber eben nicht auf dem aktuellen Stand ist.
Daraus ergibt sich für mich selbst natürlich der Anspruch an mich, möglichst aktuell zu lesen. Aber unter Druck setzen lassen möchte ich mich dadurch nicht. Schließlich will ich bei all meinen Beiträgen und Rezensionen auch authentisch bleiben.

Ich lese aktuelle Neuerscheinungen eben dann, wenn sie mich interessieren. Und vielleicht interessieren sie mich auch nicht augenblicklich nach Erscheinen. So war es zum Beispiel bei „Die rote Königin“. Das Buch kam auf den Markt und ich dachte: „Oh mein Gott, wieder so ein Prinzessinnen – Liebes – Ding.“, habe mir aber nicht einmal den Klappentext durchgelesen. Schließlich kam man um Informationen zu der Geschichte nicht mehr drumrum und zum Umdenken brachte mich schließlich meine beste Freundin, die mir sagte, ich hätte zwischen den Seiten keineswegs eine Liebesschnulze zu erwarten.
Und so kam es eben, dass mich das Buch doch interessierte. Aber da war es bereits nicht mehr aktuell. Mittlerweile sind drei Bände auf dem Markt. Ein Grund, nicht mehr darüber zu schreiben?
Ich denke nicht!

Denn immerhin sollt ihr euch auch ein Bild davon machen können, was ich gerne lese. Worin ich aufgehe. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen sozusagen. Und dazu gehören vielleicht auch „nicht mehr aktuelle“ Bücher.

Wie handhabt ihr denn das Ganze? Lest ihr das, was frisch auf dem Markt ist, schaut ihr euch sowieso nur unter den Neuerscheinungen um oder greift ihr lieber zu Taschenbüchern, die schon länger zur Meinungsbildung beitragen?

Liebe Grüße und eine federleichte Zeit ❤

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