Bilanz des 7in7

Soooo liebe Leute,

der Readathon, an dem ich teilgenommen habe, ist nun auch schon wieder rum. Und ich wollte euch ja mitteilen, wie es mir damit ergangen ist. Zunächst einmal für diejenigen, die nicht mitbekommen haben, worum es geht:

Eine Booktuberin hat einen Readathon ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich meist um den Zeitraum einer Woche, in dem zu einem bestimmten Thema soviel gelesen wird, wie man es schafft. Dieser Readathon fand vom 12. – 18.3.2018 statt und trug das Thema „7in7“. Original sollen in diesen sieben Tagen wohl sieben Bücher gelesen werden. Da mir allerdings klar war, dass ich das niemals im Leben schaffen würde, habe ich mir das Ziel für mich persönlich angepasst.
Meine Überlegung war, 700 Seiten in 7 Tagen zu lesen. Weniger, um wirklich die 700 Seiten zu schaffen, als mehr aus dem Grund, endlich Schlaflos von Stephen King zu beenden. Ich weiß, ich habe diesen Roman gefühlt schon zehntausend Mal hier erwähnt und vielleicht kommt es euch wirklich schon zu den Ohren raus. Aber was soll ich machen? Ich kann eben bloß von dem erzählen, was ich auch wirklich lese.
Lange Rede, kurzer Sinn. Nun die Frage, ob ich denn mein Ziel auch in den Tagen erreicht habe?

Und die Antwort lautet – nein. Streng genommen nicht, denn ich habe leider weder 700 Seiten gelesen, noch habe ich den Roman beenden können. Und trotz allem, bin ich mehr als zufrieden mit diesem Readathon. Denn eines hat diese kleine Challenge für mich definitiv geschafft: Sie hat mich aus meiner Leseflaute heraus geholt. Denn ich habe mich in diesen Tagen wirklich nur auf Schlaflos konzentriert und es jeden Abend zur Hand genommen, um darin weiter zu lesen.
Gestartet bin ich am Anfang der Woche auf Seite 635, jetzt zum Ende befinde ich mich auf Seite 810. Und ja, ich weiß, das ist kein großer Sprung. Aber ich habe endlich wieder in eine gewisse Routine gefunden und dadurch auch gleichzeitig mehr Lust, an diesem Blog zu arbeiten. Denn immerhin gibt es jetzt wieder etwas, über das ich Schreiben kann. Und das macht mir wahnsinnig viel Spaß 🙂 .
Als kleines Sahnehäubchen obenauf geht es auch endlich in der Handlung des Buches wieder spannender zur Sache. Es war mir gar nicht bewusst aufgefallen, aber eine zeitlang dümpelte es doch ein wenig vor sich her (was absolut nicht verwunderlich oder verwerflich ist, bei der Dicke des Buches!). Aber anscheinend hat mich das etwas ausgebremst. Denn jetzt merke ich einfach, dass ich immer wieder gerne zu dem Buch greife und mich jeden Tag wieder aufs Neue darauf freue.

Alles in Allem würde ich also trotzdem von einem (für mich) gelungenen Readathon sprechen, auch wenn ich mein gestecktes Ziel nicht erreicht habe. Wie steht ihr denn dazu? Könnt ihr eure Ziele nach Belieben variieren? Sagt ihr, der Weg selbst ist das Ziel oder seid ihr enttäuscht, wenn ihr es nicht erreicht? Erzählt es mir gerne :).

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Frühjahrsputz!

Guten Morgen, Leute!

Ich hoffe, ihr habt alle einen wunderbaren Start in die neue Woche. Da draußen werden die Temperaturen schöner und auch die Sonne lässt sich immer mal wieder blicken. Ich finde, das bringt direkt gute Laune und neuen Tatendrang mit sich.

Nachdem ich die letzten Monate so unglaublich wenig gelesen habe, entschloss ich mich dazu, dass sich das wieder ändern muss. Denn ich habe gemerkt, wenn ich die Zeit zum Lesen (und damit Zeit für mich) nicht finde, bin ich unmotiviert und unausgeglichen, da ich nur noch das Gefühl habe, Dinge zu erledigen, die getan werden müssen.

Daher möchte ich das Lesen durch kleine (oder auch große Schritte) wieder in meinen Alltag einbauen. Außerdem habe ich herausgefunden, dass ein Großteil meiner Lesemotivation dadurch flöten geht, dass ich schon seit Monaten an Insomnia – Schlaflos von Stephen King hänge. Ein paar Wochen fehlte mir wirklich der Sinn für die Geschichte, aber mittlerweile lese ich sie wieder regelmäßig weiter. Habe aber trotz allem das Gefühl, bei 1040 Seiten einfach nicht voran zu kommen.

Deswegen war ich richtig froh, als ich auf Youtube das Video einer Booktuberin entdeckte, die häufiger einen Readathon veranstaltet. Dabei geht es darum, zu einem bestimmten Motto so viel zu lesen, wie es geht oder aber es eben so in seinen Zeitplan einzubauen, dass es für einen persönlich passt. Und der Readathon der heute startet und bis zum 18. März 2018 läuft, steht ganz unter dem Motto „7 in 7“. Worum es genau dabei geht, hat sie in ihrem Video sehr schön erläutert, wenn es euch also interessiert, schaut doch ruhig mal vorbei.

Ich jedenfalls habe die Challenge ein wenig für mich angepasst und mir für diese Woche vorgenommen 700 Seiten in 7 Tagen zu lesen. Dann wäre ich relativ schnell mit dem King durch, würde den nicht mehr als „Belastung“ empfinden und könnte nebenbei andere Bücher lesen, ohne jedes Mal im Hinterkopf zu haben, dass da ja noch ein riesen Schmöker auf mich wartet.
Am Ende des Readathons werde ich euch auf jeden Fall mitteilen, wie er für mich lief und wieviel ich letzten Endes geschafft habe 🙂 – vielleicht seid ihr ja genauso gespannt wie ich.

Lasst mich doch mal wissen, ob ihr auch frühjahrsmotiviert seid und wenn ja, auf was. Beziehungsweise was ihr euch so vorgenommen habt.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche und wie immer eine federleichte Zeit ❤